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Die Trinität

Vortrag von Fr. René Laurentin (römisch-katholisch)

Warum ich heute zu Ihnen über die Trinität spreche?

Das bringt uns Vassula näher, die in einem engen, unmittelbaren und persönlichen Kontakt zu den Drei Personen der göttlichen Dreifaltigkeit lebt und uns diese lieben lehrt. Für mich ist es beinahe entmutigend, in ihrer Gegenwart über die göttliche Trinität zu sprechen, weil sie diese besser kennt als ich , und zwar intuitiv und ganz persönlich, aber die Mystiker schätzen die wahre Theologie, diejenige, auf der die Kohärenz dieser Geheimnisse gründet...

Die Trinität ist ja das Programm des Papstes (Johannes Pauls II.) für das Jahr 2000, und das ist ein lohnendes Programm. Dieses Programm entstand vor langer Zeit: Das Jahr der drei Päptste, Paul VI., dann Johannes Paul I.; einer nach dem anderen starb während dem Sommer 1978. Johannes Paul I. wurde nicht ohne Schwierigkeiten am 3. September gewählt. Er wurde von dem Gewicht der Aufgabe nach 33 Tagen, am 28. September, erdrückt. An diesem Morgen war ich in Rom. Als ich aus meinem Zimmer kam, sagte mir die Putzfrau: “Der Papst ist tot!” Ich dachte, sie war noch nicht über die neueste Nachricht informiert, so sagte ich: „Nein, Paul VI. starb am 6. August, aber sein Nachfolger wurde kürzlich gewählt. Sie insistierte: „No, il papa I, morto! Der Papst ist tot“.

Die Kardinäle kamen nach Rom zurück; Kardinal König näherte sich Kardinal Wyszynski, dem Primat Polens, der dem Kommunismus friedlich widerstanden hatte und den Glauben seines Landes erneuerte und es zum Sieg führte. Er sagte ihm: Unter den italienischen Kardinälen sehe ich keinen papabile. Wäre da niemand anderswo? In ihrem Land?

Erschreckt erwiederte der Primat:

- Es kommt nicht in Frage! Wenn ich Warschau verlasse, wird dem Kommunismus ‚freien Lauf gelassen’.

Kardinal König lächelt:

- Ich dachte nicht an sie. Gibt es nicht einen anderen Kardinal hier, der Wojtyla heisst?

- Er ist zu jung, er hat keine Erfahrung, er ist unbekannt.

Das Konklave war anstrengend. Keine Seite konnte das Votum tragen, weder Benelli, der sich Feinde gemacht hatte, als er die unnachsichtige Verfügung Paul VI. treu ausführte und der im darauffolgenden Jahr starb, noch Kardinal Siri: mit 72 war er sechs Jahre älter als der verstorbene Luciano. Dann gingen die Stimmen zu Carol Wojtyla. Als sie ihn jeden Morgen um den Hof des Heiligen Damasus herum joggen sahen, musste mehr als einer gedacht haben:

- Dieser wird nicht sterben.

Bei der siebten Abstimmung erhielt er 73 Stimmen. Er brauchte 75 um gewählt zu werden. Beim achten Durchgang war es ein Triumpf: 97 von 111 stimmen. Der „joggende Kardinal“ wurde gewählt. Kardinal Wyszynski gesellte sich so bald wie möglich zu ihm. Zwanzig Jahre früher hatte er die Abfahrt Carol’s von einem polnischen Fluss per Kayak unterbrochen, um ihm mitzuteilen, dass er zum Bischof von Krakau ernannt worden war. Und jetzt, war es der Primat, welcher zu den Füssen des jungen Nachfolgers Petri kniete. Ein Fotograph hat uns diesen tief berührenden Moment hinterlassen. Was das Bild nicht aussagt sind die Worte des Primaten:

- „Du wirst die Kirche in das dritte Jahrtausend hineinführen"

Dieses prophetische Wort hat das Programm des Papstes bestimmt: Zuerst ein Advent mit Maria (Totos tuus), darauf der SOHN; der HEILIGE GEIST und DER VATER während der letzten drei Jahre des Millenniums (1997-1999). Ich habe die letzten drei Jahre meines Lebens damit zugebracht, dieses Programm theologisch zu begründen und zu illustrieren. 1999 dachte ich, damit fertig zu sein, aber dann kam die Überraschung: ich mußte im Jahr 2000 noch über die Trinität sprechen.

Ich hatte die Beziehungen der drei göttlichen Personen zueinander in ihrer Tiefe studiert; das hatte mir viel gebracht. Eine jede der göttlichen Personen ist anziehend, dennoch stellt die Trinität ein Problem dar:

- Es ist Polytheismus, wenden die Juden und die Moslems ein;

- Es ist eine Absurdität, sagen die Rationalisten, geradezu, als ob man eine mathematische Gleichung 1 = 3 aufstellen wollte.

Dreimal war ich versucht, das unmögliche Vorhaben fallen zu lassen... Aber dann kam plötzlich Licht nach fünfzig Jahren kurzsichtigen und nur partiellen Studiums. Alles erhellte sich: die Theologie, die Spiritualität, die Philosophie und sogar die Naturwissenschaft, vor allem die Wissenschaft vom Menschen, von der Familie, von der Gesellschaft... und die von unserer Zukunft. Die ganze Bibel erschien mir plötzlich in ganz geradliniger Einheit, als ich die erste Offenbarung des Göttlichen Namens mit der letzten im Neuen Testament verband:

1. Am Anfang steht die Offenbarung an Mose auf dem Berg Sinai:

- Ich Bin der Ich-Bin (Ex 3,14);

Dann etwas lakonischer:

- Ich-Bin – nur ein einziges Wort (EHYEH).

Gott hatte sich nahezu ein Jahrtausend bevor die griechischen Philosophen Ihn entdeckten, geoffenbart unter dem Verb sein, als das absolute Sein, als die Quelle jeden Seins, und zugleich als ein personaler Gott, ein „Ich", das mit der Menschheit im Zwiegespräch stand, etwas, das die Griechen mit Hilfe des bloßen Verstandes niemals hätten wahrnehmen können. Für sie sollte Gott eine Abstraktion bleiben.

Am anderen Ende der Bibel, im letzten Text des Neuen Testaments, liefert uns der Evangelist Johannes gegen Ende des 1. Jahrhunderts das letzte Wort: „Gott ist Liebe". (1 Joh 4,8,16)... Der personale Gott, der sich dem Mose offenbarte, steht nicht für sich allein da, er steht in Zuwendung zu uns. Er ist kein narzißtischer Gott, sondern ein sozialer. Er ist kein höchster Egoismus, sondern höchster Altruismus. Er gebiert in Ewigkeit den Sohn als wahren Gott in Ihm und mit Ihm, der mit Ihm dasselbe Leben, dasselbe Sein teilt. Der Sohn sagt dem Vater in Ewigkeit Dank für alles, was Er von Ihm erhält. Dieser innerste Austausch, der sie vereint, ist eine Dritte Person: das Band zwischen ihnen, ihre eigentliche Liebe, der Heilige Geist.

Die Pädagogik Gottes zeichnet sich durch Genialität und Einfachheit aus. Er hatte dem Mose alles in einem einzigen hebräischen Wort gesagt (dessen Subjekt in dem Verb enthalten ist): „EHYEH", ICH-BIN: Und am Ende der großen Offenbarung sagt Er in drei Worten sein von den Philosophen unerkanntes Leben aus: Gott ist Liebe. Gott ist in Wahrheit das höchste Sein, das absolute Sein; aber die höchste Form dieses Seins, ihre transzendente und erhabenste Form ist nicht Erkenntnis oder Allmacht oder Dichte, sondern Liebe. Das höchste Sein ist nichts als Liebe. Es ist das äußerste Geheimnis dieses Wesens, das Gottesgeheimnis; es ist ganz innerlich, kohärent und lichtvoll, denn die Beziehungen der drei Personen untereinander multiplizieren Gottes Sein nicht, sondern konstituieren gerade die höchste Einheit, die der höchsten Liebe. Analog ausgedrückt, ist die Mutter von einem, von fünf oder zehn Kindern nur eine Mutter. Sie lebt die Einheit in vielfachen Beziehungen.

Die Theologen fassen jedes Problem in einem abstrakten und theoretischen Prinzip zusammen. Gott hingegen faßt alles in dem einfachsten und konkretesten Satz, den es gibt, zusammen, denn es gibt nichts Konkreteres, nichts Erhellenderes als Liebe. Wir verstehen das nur insoweit wir selbst lieben. Dieses Licht ist die Quelle für alles andere.

2. Die Trinität wirft Licht auf die ganze Theologie

Diese biblische Offenbarung erhellt Stufe umd Stufe die ganze Theologie. Gott ist nichts als Liebe. Das ist sein eigentliches Leben. Er erschafft aus Liebe und für die Liebe. Er lädt in Ewigkeit dazu ein, Seine Liebe zu teilen.

Als ich als Seminarist zu einer Zeit studierte, da die Theologie etwas sehr Abstraktes war, hatten meine Kommilitonen am Französischen Seminar in Rom sehr wohl begriffen, daß sie, um wirklich gute Priester zu sein, die ganze Theologie neu zu durchdenken hätten unter dem Vorzeichen der Liebe, die ganz und gar in Gott ist und für uns da ist: „ und wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und geglaubt: Gott ist Liebe" (1 Joh 4,16), sagt Johannes. Letztenendes spricht Theologie überhaupt nur von Liebe.

Menschwerdung, das ist Gottes Liebe, die überfloß und sich selbst mitteilte.

Erlösung, das ist Gottes menschgewordene Liebe, um die ganze Menschheit zu retten. Er nimmt unsere Menschheit an, um uns seine Göttlichkeit zu schenken. „Ein wunderbarer Austausch", sagen die Kirchenväter.

Die Erlösung ist noch viel mehr: „Niemand kann größere Liebe haben als sein Leben hinzugeben für seine Freunde" (Joh 15,13), sagt Jesus. Er selbst geht bis ans Ende dieses wunderbaren Austauschs. Er nimmt unsere Sünden und unser Elend auf sich, um uns seine Heiligkeit und seine Glückseligkeit dafür zu schenken. Der Apostel Paulus geht soweit zu sagen: „Ihn, der die Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht" (2 Ko 5,21), um unsere Sünde mit der Fülle seiner Liebe wieder gutzumachen.

Die Kirche ist die Einheit des Menschengeschlechts in seinem “mystischen Leib“; „der wahre Weinstock“, Jesus, sagt noch radikaler: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Joh 15, 1 und 5). Er sagt nicht: „Ich bin der Stamm”, sondern er sagt: “Ich bin der ganze Weinstock“ … Und er erklärt so viel, wie erklärt werden kann: „du in Mir und Ich in dir“ – das wiederholt er durch das ganze Evangelium Johannes’ (von 10, 38 bis 17, 21).

Sakramente sind Akte Seiner Rettenden Liebe: sie wirken unweigerlich, wenn Priester in Seinem Namen diese sichtbaren, von Jesus eingesetzten Zeichen vollziehen, um Seine Verheißung wahrzumachen:
- Ich bin bei euch bis ans Ende der Zeiten.

Mehr noch: Die Eucharistie, das Sakrament aller Sakramente, ist die völlige Hingabe Seiner Selbst: Leib, Seele, Gottheit, in der untrennbaren Einheit der Drei Personen, in der Einheit seines mystischen Leibes, und ebenso untrennbar in der Gemeinschaft aller Heiligen. Sie ist die Vorwegnahme dessen, was sein wird, wenn Gott „alles in allen" sein wird. (1 Ko 15,28).

3. Die Trinität wirft Licht auf die Spiritualität (die Frömmigkeit)

Wenn man die ganze Theologie so auf die Liebe gegründet betrachtet, dann ist sie "ipso-facto" Spiritualität. Dann braucht man sie nicht noch mühsam mit den „Korollarien (Zugaben) der Frömmigkeit" zu ergänzen, wie alte Textbücher zu sagen pflegten. Die Theologie der Liebe ist bereits Frömmigkeit.

4. Die Trinität wirft Licht auf die Philosophie

Die Trinität hat mich auch über die Philosophie erleuchtet. Ich begann meine Studien an der Universität mit zwei Lizenziaten in Philosophie an der Sorbonne und am katholischen Institut, an dem ich von Jacque Maritain in der thomistischen Philosophie unterrichtet wurde, in persönlichem Kontakt mit Henri Bergson, dessen ganzes Leben der Forschung, ausgehend von einer ziemlich materialistischen Erziehung, ihn schließlich dazu führte, Gott durch das Zeugnis christlicher Mystiker zu entdecken.

Ich bewundere zutiefst die Entdeckung der griechischen Philosophen, die Gott auf dem Wege über die Vernunft fanden. Das begann mit Parmenides (+ ca. 450). Er hatte eine so tiefe Intuition über das Sein, daß er über die kontingenten Dinge zu dem höchsten Sein vorstieß:

"Nichts ist nichts, aber da ist kein Nichts: das Sein ist notwendig, und es ist eines. Es ist vollkommen", schloß er. Unsere Wahrnehmung der vielen Dinge und der Bewegung ist nur eine Illusion, schloß er weiter. Und Zeno von Elea, sein Jünger und ein bemerkenswerter Dialektiker, brachte eine brilliante Darlegung hervor:

- Der Pfeil, der dem Ziel entgegen zu fliegen scheint ist immobil, sagte er. Er kann nicht gleichzeitig an verschiedenen Orten sein - es widerspräche dem fundamentalen Prinzip der Identität.

Ihre Nachfolger überschritten diese Sophismen. Sie begannen mit dieser paradoxen jedoch tiefen Problematiken: Platon und später Aristoteles haben nach und nach das Gefälle zwischen dem Nicht Notwendigen (dem kontingenten Sein), dem Vielfältigen und dem Beweglichen, das wir in der Erfahrung wahrnehmen, und dem Notwendigen, Einzigen, Unbeweglichen Sein erfaßt: Prinzip, Causa finalis und Abstraktion alles Daseienden ist der Eine, Vollkommene, der Actus purus.

Diese bewundernswerte Philosophie lief jedoch auf ein Ärgernis hinaus, wenn sie in das Innenleben Gottes eindringen wollte: Das eine und vollkommene Sein konnte danach nur Sich selbst lieben; es konnte danach nur höchster Egoismus, höchster Narzißmus sein. Aristoteles, der einen Traktat über die Freundschaft geschrieben hat, nahm die Liebe als einen höchsten Wert wahr. Er wagte nicht zu sagen, daß Gott Person sei. So blieb er in dem Rigorismus seiner abstrakten Schlußfolgerungen stecken. Auch nach ihm hat die Philosophie, die weiter diesem latenten Ärgernis ausgesetzt war, immer in der Kälte zwischen einein Pantheismus, in dem alles Gott ist, und einem Atheismus, in dem nichts Gott ist, geschwankt.

Der Pantheismus ist die Verwechselung des transzendenten Gottes mit der Schöpfung. Die Stoiker nahmen jedoch dazu ihre Zuflucht, um in Gott die moralische Wärme einer Solidarität zu finden, die alles mit allem eint. Der Apostel Paulus lobt diese Intuition in seiner Rede auf dem Areopag in Athen, in der er einen ihrer besten, Aratus, zitiert: „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie es ja einige von euren eigenen Schriftstellern gesagt haben" (Apg 17,28), freilich nicht, ohne die Korrektur anzufügen: „ Gott hat die Welt gemacht und alles in ihr". Die Atheisten zählten dagegen allein auf den Menschen.

5. Die Trinität wirft Licht auf die Menschheit

Die Dreifaltigkeit wirft Licht auf die Menschheit. Die Bibel bestätigt das von der ersten Seite an, wo es heißt:

- Laßt uns den Menschen machen nach unserem Bild und Gleichnis.
- Gott schuf den Menschen nach seinem eigenen Bilde.
- Nach dem Bilde Gottes schuf er ihn;
- Als Mann und Frau erschuf er SIE.
Als Gott den Menschen erschuf, sprach Er:

Laßt UNS... machen; aber Er erschafft den Menschen im Singular: „Er erschuf IHN", denn der Mensch ist einer: Die Schöpfungsgeschichte des Menschen schließt also jeden Rassismus aus. Und dennoch erschafft Er ihn in einer Mehrzahl: „ als Mann und Frau erschuf er sie", in einer Mehrzahl und voneinander unterschieden. Er erschafft sie unvollständig und einander ergänzend, ihrem Wesen nach für die Liebe bestimmt, die sie einen soll, und dazu aufgerufen, mit Gott andere Menschenwesen – ihre Kinder – zu erschaffen. „ Mehrt euch", trägt Gott ihnen auf (Gn 1,28).

Der Mensch ist also zuerst ein Familienwesen, eine natürliche Gesellschaft, das heimliche Meisterwerk der Schöpfung. Der Mensch ist auf allen Ebenen ein Gesellschaftswesen, aber der Mensch wird sich mehr und mehr seiner Einheit und Solidarität bewußt, und dies auf Grund einer wahren Explosion der Kommunikation. „auf daß sie eins seien, wie wir eins sind", sagt Jesus (Joh 17,22).

Die Einheit der drei Personen in der Trinität hatte schon Feuerbach und Marx, die Begründer des atheistischen Kommunismus, fasziniert. Ich habe das, was sie dazu sagen, in meinem Buch (S. 321 f., frz.) zitiert. Sie wollten den Menschen von seinem Individualismus und Egoismus radikal befreien, indem sie das Privateigentum abschafften, das den besitzenden Menschen in sich selbst verkapseln würde. Um auf ihrem Wege die Einheit zu schaffen, sangen sie: „Die Internationale vereint die menschliche Rasse." Leider kommt Feuerbach durch seine Bekehrung zum Materialismus, im Gegensatz zu Hegels Idealismus, dazu, Liebe durch Klassenkampf zu ersetzen und Gemeinschaft durch Kollektivismus. Das Ergebnis waren dann die Diktatur des Proletariats und die Gulags.

Und doch hatten Feuerbach und Marx ihre eigenen Formeln und ihre Ideale aus der Heiligen Schrift genommen. Das sollte nach und nach die sozialistische Gesellschaft aufbauen, in der jeder nach seiner Arbeit, und darauf in der kommunistischen Gesellschaft jeder nach seinen Bedürfnissen entlohnt werden sollte: eine Formel, die buchstäblich aus der Apostelgeschichte (Apg 2,45 und 4,35) übernommen wurde, wo das Vorbild der urchristlichen Gemeinschaft beschrieben wird. Übrigens ist „Kommunismus " ja eines von den Wörtern auf „ ismus ", die einen Exzeß von etwas aussagen wollen. In dem Wort „Kommunismus" wird das lateinische Wort „Kommunion" (lt.communio, griech. koinonia) entstellt, das die urchristliche Gemeinschaft, wie in der Apostelgeschichte beschrieben, definiert: „die ganze Gemeinschaft der Gläubigen war ein Herz und eine Seele" (Apg 4,32).

6. Die Trinität wirft Licht auf die Ursprünge und den Kosmos

Sie erhellt auch die Kenntnis über die Welt. Die Wissenschaften entziffern in bewundernswerter Weise das Wie der Mechanik des Kosmos, worüber die Offenbarung nichts aussagt. Die Trinität wirft nämlich Licht auf das Warum.

Das große philosophische Problem seit den antiken Griechen ist: „Weshalb scheint die Welt gleichzeitig eins und in einer Mehrzahl zu sein“, denn das scheint widersprüchlich.

Parmenides eliminierte die Mehrzahl, welches für ihn nichts als eine Illusion bedeutete. Das Sein ist eins. Nicht eine Mehrzahl. Alles war nötig, unveränderlich. Für Heraklitus waren, im Gegensatz dazu, alle Dinge mannigfaltig und es gab keine Einheit: “ Alle Dinge fließen, sagte er (griech. panta rei, und “Jemand kann nicht zweimal in den gleichen Fluss treten.

- Nun, nein – dies ist kein Dilemma. Es geht nicht um die Frage, das Eine oder das Mannigfaltige. Die Welt ist beides: eins und mannigfaltig: Gott ist der Eine im höchsten Grade, vollkommen eins, denn nichts ist mehr Vereint als die Liebe; doch ist er auch mannigfaltig, denn, um zu lieben, müssen wir mehrere sein. In der Liebe Gottes sind die drei Personen nicht Einzelwesen; die drei Personen sind nichts als Beziehungen, wie es Thomas von Aquin hervorragend beschreibt. Daher ist die höchste Einheit durch Beziehung, dem Grundsatz der Gegenseitigkeit, gegenseitige Innerlichkeit - ewig begründet: “Der Vater ist in mir und ich bin im Vater.“ (hier und da: Joh 10, 38 und 17, 20-21). Es ist die diese mannigfaltige Einheit, welche die Welt auf allen Ebenen reflektiert.

Schon in dem unendlich Kleinen, dem Atom, gibt es den Kern, um den ein oder mehrere Elektronen gravitieren, und der Kern selbst besteht in einer Fülle von Partikeln, die die Wissenschaftler mehr und mehr identifizieren als Protonen, Neutronen, Neutrinos, Mesonen, Bozonen, Leptonen, Muonen usw.

Im unendlich Großen dagegen besteht unsere Welt aus einer Fülle von Planeten, die um die Sonne gravitieren; man kann darin eine Analogie zum Atom sehen.
In unserer Galaxie gibt es Millionen gleichartiger Sterne die um andere Planeten gravitieren; und hinter unserer Galaxie gibt es Millionen von Galaxien, explosionsartig durch den ursprünglichen Ur-Knall in das Universum hinein getragen: eine unvorstellbare Konzentration von Energie und konstanter Hitze, die sich verteilt und sich mit Lichtgeschwindigkeit im sich erweiternden Universum erstreckt. Es ist eine Energie die vereint und die Einheit dieser mannigfaltigen Welt erzeugt, obwohl sie ursprünglich in einem winzigen Partikel, Millionen Mal kleiner als ein Stecknadelkopf, konzentriert war.
Die Energie, die die Welt auf allen Ebenen vereint, ist ein entferntes Abbild des Heiligen Geistes, den die Tradition als das Liebesband bezeichnet, das die Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn hervorbringt.

Aber auf allen Lebensebenen finden wir weitere Abbilder Gottes. Zuerst ist da die Zelle mit ihrem Zellkern und dem Protoplasma, dann das organische, vegetale oder animalische Lebewesen: autonome Lebenseinheit innerhalb einer organischen Vielheit von Zellen, ähnlich wie der Geist, der Quelle allen Lebens. Wiederum leben höhere Tierarten in organisierten Gemeinschaften zusammen und kommunizieren, wie Bienenstöcke und Ameisenhügel. Und dann finden wir ganz an der Spitze die menschliche Gesellschaft, in der das Abbild Gottes am deutlichsten aufscheint. Die Familie, die eins ist aus Vater, Mutter und Kind, ist dennoch kein genaues Abbild der Trinität, in der der Sohn an zweiter Stelle steht und der Heilige Geist (der im Hebräischen weiblich ist, ruah) an dritter Stelle. Die Liebe allerdings ist dieselbe.

Über die Trinität nachzudenken, hat mich auch die tiefe Konvergenz zwischen Theologie und Wissenschaft im besten Sinne verstehen lassen. Sie sind beide grundverschieden. Die Naturwissenschaften entziffern das Wie, die Theologie das Warum. Aber ihre Fortentwicklung bringt sie kulturell einander näher.

Die Griechen, die Begründer der modernen Wissenschaft, dachten über die Substanz nach. Für Aristoteles war die Beziehung lediglich eine Eigenschaft der Substanz (die vierte Kategorie). Aber die moderne Wissenschaft denkt nur noch in Beziehungen. Und wenn wir das letzte Wort der Geheimen Offenbarung: Gott ist Liebe richtig begreifen, dann verstehen wir, daß alles Beziehung ist. Gott ist Beziehung, da er Liebe ist. Und die Schöpfung existiert nur durch ihre Beziehung zu Gott. Kurz gesagt, die göttliche Offenbarung hilft uns zu verstehen, daß

- einerseits Gott nichts als Beziehung ist,

- andererseits, daß die Welt reine transzendentale Beziehung auf Gott hin ist, jenseits der Kategorisierung, die Aristoteles von Beziehung gegeben hat, denn das ganze geschaffene Sein kommt durch seinen Schöpfer in eine Beziehung. In derselben Weise ist Gnade reine Gottesbeziehung, der uns in seinem Bild neuschafft; der hl. Ludwig-Maria Grignion von Montfort sagte sehr schön, daß Maria ganz und gar auf Christus bezogen ist, daß sie „Gottesbeziehung" ist (Beziehung auf Gott hin, hatte Berulle vor ihm schon gesagt).

Ein namhafter zeitgenössischer Naturwissenschaftler, Olivier Costa de Beauregard sagte mir des öfteren: „Alles ist Beziehung, und das allein ist absolut". Er stützte sich dabei auf Henri Poincare (1913), der schon vor Einstein die Relativitätsgleichung aufgestellt hatte (ohne sie jedoch zu verallgemeinern). Ich war von dieser Formel fasziniert.

- Das ist die beste philosophische Definition der Trinität, erwiderte ich. Ich sagte, Gott ist Liebe, nichts als Liebe, er ist also nichts anderes als Beziehung. Die Schöpfung ist Beziehung auf Gott hin. Sie kommt von Gott her, sie strebt wieder auf Gott hin, das ist ihre causa finalis, wie Aristoteles schon erkannte. Sie gravitiert in gewisser Weise um Gott herum. Ist es doch ein weiteres Zeichen, daß der historische Streit zwischen Wissenschaft und Glaube nun auf eine Harmonie und ein Ineinsfließen hinausläuft?

Was ist aber Liebe?

Ich bin fast am Ende...

- Aber sie werden sagen: "Sie haben die Hauptsache noch gar nicht behandelt: Wenn Gott Liebe ist und uns zu ewiger Liebe ruft, was ist dann aber Liebe?"

Nichts ist schwieriger zu definieren, denn wir fühlen die Liebe. Wir erleben sie. Wir nehmen sie intuitiv gewahr, aber wir können sie nicht genau bestimmen, ebenso wenig wie wir das Sein bestimmen können. Wir können sagen: „Es ist ein Gefühl, eine gegenseitige Anziehung, die Menschen verbindet", oder: „ es ist Gemeinschaft, Austausch von Gemeinsamkeiten, das Glück, beieinander zu sein; es ist etwas ganz und gar Ungeschuldetes, jenseits allen Eigeninteresses; es ist das, was bleibt, wenn wir alles andere verloren haben."

Das Wort „Liebe" ist zweideutig; es kann entgegengesetzte Dinge ausdrücken. Wenn ein Liebhaber sagt: „Ich liebe dich", kann es ganz Verschiedenes, wenn nicht gar Entgegengesetztes meinen: - entweder einfache Begierde, Eros: „Ich will dich haben, dich benutzen, dich beherrschen, mich von dir ernähren". Diese selbstsüchtige Liebe macht unglückliche Liebende, Opfer eines anderen, die sich bitter beklagen: „Ich bin ausgenutzt worden". In äußersten Fällen vergewaltigt und tötet der Perverse sein Opfer, seine Frau und seine Kinder (Pädophilenattacken), wie wir immer wieder in der Zeitung lesen können.

Aber „Ich liebe dich" kann auch bedeuten (und das ist das Normale): - Ich möchte das Beste für dich, deine Glückseligkeit, und dafür würde ich mein Leben für dich hingeben. Wahre Liebe ist ein Geschenk, eine Hingabe seiner selbst bis in den Tod hinein, ja, bis über den Tod hinaus. - „ Geben ist seliger als nehmen", sagte Jesus gemäß der Apostelgeschichte (Apg 20, 35.

Freud hat das Begehren kanonisiert. Ich will nicht sagen, daß jegliches Begehren schlecht wäre, es ist eine Dimension unseres Seins: die Dynamik unserer ungezähmten Natur, aber es ist nur das Einfallstor, die erste Regung unserer Liebe. Hier erleuchtet uns die göttliche Trinität. In Gott gibt es kein Begehren, denn er besitzt alles. Er ist alles. Er steht jenseits des Begehrens. Er ist einzig und allein Hingabe.

Er ruft uns auf, das Begehren in Hingabe zu verwandeln. Diese Umwandlung hat er schon in die Natur hinein programmiert. Das Baby ist gierig nach etwas. - Es ist eine bloße Verdauungsröhre, sagte ein mir befreundeter Arzt, wobei er etwas übertrieb.

Jugendliche bleiben oft selbstsüchtig. Wenn sie dann den Mann oder die Frau ihres Lebens entdeckt haben, erwachen sie zum Altruismus. Sie möchten das Glück des anderen, und das wird zum gemeinsamen Glück.

Manchmal wird dieser Schritt versäumt. Das führt dann zu unglücklichen Ehepaaren und zur Scheidung. Beim nächsten Schritt jedoch, wenn sie Kinder haben, gelingt ihnen das eher. Dann sind die Selbstsüchtigen bereit, jedes Opfer für ihre Kinder zu bringen. Wenn sie krank sind, wachen sie Tag und Nacht über sie und pflegen sie. Mein Großvater pflegte zu sagen:

- Was wir unseren Kindern geben, werden sie uns niemals zurückerstatten können, aber sie werden es ihren eigenen Kindern erstatten.

Was ist also das Wesen, das Eigene und das Paradoxe an der Liebe?
Das Geheimnis der Liebe ist der Übergang von einer Liebe bloßen Begehrens zu der Liebe, die Hingabe ist: vom Eros zur Agape. Im griechischen Neuen Testament wird niemals das im Griechischen so häufige Wort Eros benutzt, um wahre Liebe zu bezeichnen, sondern Agape: das, was in Gott selbst ist.

Weil Gott jenseits allen Begehrens ist, hat er alles und ist er alles. Er ist nur Geschenk, Ungeschuldetheit, Überfülle.

Er lädt uns ein, das Begehren in Hingabe zu verwandeln; das geschieht schon auf schon der natürlichen Ebene, wie wir bereits sagten. Das ist die Bedeutung des geheimnisvollen geflügelten Wortes, das so oft in den vier Evangelien wiederholt wird:

- Jeder, der sein Leben retten will, wird es verlieren; aber jeder, der sein Leben um Meinetwillen verliert wird es finden, weil wir uns selbst in den anderen (und schliesslich in Gott) in der Kommunion finden. Und Jesus teilt uns dieses Geheimnis klarer mit, in dem Er sagt: - Geben ist seliger als nehmen.

Die Liebe stellt die, welche einander lieben, auf ein und dieselbe Ebene. Ein englischer Lord hat das in bezug auf die Freundschaft einmal so ausgedrückt: - Sie ist das, was einen Lord manchmal seinen Gärtner den adligen Pairs vorziehen läßt.
Wir sollten noch genauer sagen: ein Liebhaber ist einer, der sich als den Größeren in den Dienst des Kleinsten stellt... der König, der im Märchen der kleinen Schafhirtin dient; die Eltern im Dienst ihrer Kinder, treuer als der ergebenste Diener.

So ist die Liebe Christi zu uns. Er, der denselben Rang wie der Vater hat, „ nahm Knechtsgestalt an für uns", sagt der hl. Paulus (Phil 2,7). Er versinnbildete das, als er seinen verdutzten und verschüchterten Aposteln vor dem Letzten Abendmahl (Joh 13) die Füße wusch. In einem Gleichnis verheißt er, daß er bei dem himmlischen Gastmahl, sich selbst die Schürze umbinden und seine Knechte, die ihn in Treue erwartet haben, bedienen wird (Lk 12,37). Das, was er vor dem Letzten Abendmahl tat, ist ein eschatologisches Zeichen (Lk 22,18; 1 Ko 11,27).

Der Apostel Paulus sagt, daß Christus Knechtsgestalt für uns annahm (Phil 2,7). „Niemand kann größere Liebe haben als der, der sein Leben hingibt für seine Freunde", sagte Jesus. Das sagte er ganz bescheiden und ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen, aber dann tat er es bis zum schrecklichen Ende. In meinem Buch wird all dies im Detail aufgezählt und durch die Heilige Schrift und die christliche Überlieferung ausgewiesen.

Schlußfolgerung

Ich möchte schließen mit den Worten Jesu selbst aus der Hl. Schrift. Es ist alles in zwei oder drei kurzen Sätzen enthalten, ohne Theorie oder Abstraktion, und doch gehen sie über unsere menschliche Sprache und Begrenztheit hinaus:

- zuerst: „Der Vater und ich sind eins (Joh 10,38); - sodann, und das ist fast das Gleiche: „auf daß sie eins seien, wie wir eins sind".

Er erläutert diese Identität in (komplementären) Ausdrücken der Innerlichkeit: „Ihr in mir, und Ich in euch, wie Ich im Vater bin, Er in mir und Ich in Ihm" (Joh, hier und da, 10,38 bis 17,21-22).

Liebe ist jenseits aller Worte. Jesus umschreibt sie in Ausdrücken der Einwohnung, der Vereinigung, der Immunität, und schließlich der Identität: „ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" Wir können diese erschütternden Worte nicht oft genug wiederholen. Er sagt nicht: „Ich bin der Stamm", sondern „Ich bin der Weinstock". Wir sind in Ihm. Er vergöttlicht uns als Teil Seiner Selbst. „Wer sein Leben verliert (um Gottes und des Nächsten willen), wird es gewinnen", sagt Jesus weiter.

Gott ruft uns zu einer grenzenlosen Liebe auf hinsichtlich ihrer Dauer, ihrer Vollkommenheit und ihrer Eigenart. Das ist verwirrend für uns und bringt uns auf. Es ist das Abenteuer unseres Lebens, die wir nicht für den Tod, sondern für die ewige Seligkeit in Gott vorherbestimmt sind. Liebe ist Gegenseitigkeit. Vollkommene Liebe ist vollkommene Gegenseitigkeit. Gott nimmt Gestalt und Umriß an in der Liebe zu anderen. Jeder, der sagt: „Ich liebe Gott, der aber seinen Bruder haßt, ist ein Lügner", sagt der Apostel Johannes (1 Joh 4,20). Darin wird das Gericht bestehen: „Ich war hungrig, und ihr habt mich gespeist" (Mt 25). Und Jesus sagt, wir werden überrascht fragen:

- Aber wann denn, Herr?
- Was immer ihr dein Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan.

So weit geht die Einheit zwischen Ihm und uns. Und der Apostel Paulus scheint sogar alles über die Theozentrik zu vergessen, da, wo er, ohne auf die Gottesliebe anzuspielen, sagt: Wer seinen Bruder liebt, hat das ganze Gesetz erfüllt" (Rö 12,8-9; vgl. 1 Joh 4,8; 19-20)

Dank sei Dir, Herr, daß Du Alles bist für Dich Selbst gleichermaßen wie für uns; daß Du so die Fülle Deiner Selbst und auch unsere bist, in der Fülle Gottes, der alles in allen ist.

Liebe ist kein Gegenstand, sondern Geschenk, Vereinigung, Einssein. Sie ist mehr als Wissen; sie ist Tun, eine Einheit jenseits aller Erkenntnis, denn auch die Erkenntnis selbst wird einmal enden und in die Vereinigung einmünden... Das Kind schließt ja seine Augen, wenn es sich liebesuchend an seine Mutter schmiegt. In der Liebe verliert man sich selbst und findet sich jenseits seiner selbst in dem anderen wieder, und schließlich in Gott, der alles in allen ist. Jede der drei Göttlichen Personen liebt die anderen Zwei ganz persönlich, aber dennoch ist es eine und dieselbe Liebe. Der Vater ist die einzige Quelle dieser Liebe, der Heilige Geist ist der Vollbringer dieser Liebe und die Quelle ihrer Aussendung; Er ist es, der inspiriert, vereint und das Antlitz der Erde mit ihr erfüllt und jedem von uns einwohnt.

 
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ZUR BETRACHTUNG:

Alles Was Ich Erwarte Ist : Liebe - Liebe - Liebe
 
 
 



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