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Father Miguel Contardo SJ

Zur Verteidigung von Vassula Rydén, betreffend einem Artikel im "L'Osservatore Romano"(Nr. 44),
vom 3. November 1995.

Klärende Bemerkungen

  1. Der Herr warnte Vassula, bei mehreren Gelegenheiten, dass sie viele Gegner haben würde, beiderlei: Katholiken und hauptsächlich Orthodoxe.

  2. Father Gobbi, Direktor und Gründer der "Marianischen Priesterbewegung", sprach zu uns über die 'Kirchliche Freimaurerei', als das 'Tier, das aus dem Meer kommt', und bezog sich dabei auf die Offenbarung, und dass deren Einfluss sogar die gesellschaftliche Kommunikation innerhalb des Vatikans durchdringt.

  3. Johannes XXIII. und Paul VI. sprachen über "den Rauch Satans" innerhalb der Kirche, bezüglich der Unterwanderung am II. Vatikanischen Konzil.

  4. "Notifikation" heisst nicht "Verbot", sondern "Warnung" oder "sorgfältiger Blick", um nicht durch (eigene) falsche Interpretationen fehlgeleitet zu werden.

  5. Der Heilige Vater, Johannes Paul II. segnete die Aktivitäten Vassulas bei mehreren Gelegenheiten, und ermutigte dazu; wie auch Kardinal Ratzinger, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, es getan hat.

  6. Große katholische Theologen, wie Father René Laurentin, Fernando Umaña, Michael O'Carroll, usw., usw. haben die Schriften von Vassula eingehend studiert und analysiert, und haben sie gelobt, und haben auch den Gläubigen anempfohlen, dasselbe zu tun. Hätten sie irgendeinen Fehler in den Schriften gefunden, hätten sie davor gewarnt und hätten ihre Publikationen nicht gefährdet.

  7. Vassula hat einen geistigen Ratgeber, einen tugendhaften und weisen irischen Priester, der sie auf ihren Reisen begleitet, und vom Heiligen Stuhl anerkannt ist.

  8. Der Artikel im "L'Osservatore Romano" trägt nicht die Unterschrift von Kardinal Ratzinger. Es wurde als eine zusätzliche Nachricht publiziert, der von irgendeinem Mitglied der besagten Kongretation herausgegeben wurde, und ein solches Mitglied ist nicht die Kongregation. Als solches hat es auch nicht den Wert eines "Dokumentes", sondern ist einfach ein Teil von Nachrichten oder bloße Meinung einiger Mitglieder der Kongregation; daran ist nichts offizielles.

  9. Es ist nicht das erste Mal, dass die zuvor erwähnte Zeitschrift, "L'Osservatore Romano", etwas veröffentlicht, nicht nur ohne die Ermächtigung des Heiligen Vaters, sondern sogar im Gegensatz zu seiner Art des Denkens.

  10. Wir müssen wissen, wie man "zwischen den Zeilen liest" und nicht zu sehr empört sein über die Meinungen von Männern, die unter dem Irrtum stehen. Wir sollten auch nicht so "überzeugt" sein, zu glauben, dass die Meinung, die von einer Zeitschrift, sogar einer religiösen, beinahe eine Glaubenswahrheit 'begründe'. Folglich, sollten wir uns nicht blind dem unterwerfen, was gesagt wird. Wir müssen wissen, wie wir "korrekt unterscheiden" können, indem wir den Heiligen Geist um Sein Licht bitten.

  11. Wir werden versuchen, objektiv zu prüfen, was in dem veröffentlichten Artikel in solch einer Zeitschrift gesagt wird. Um größere Klarheit zu bekommen, werden wir sorgfältig jeden Absatz oder Sachverhalt derselben analysieren.

  12. Der zweite Absatz behauptet: "Eine aufmerksame, objektive Prüfung der ganzen Frage". Die Prüfung war weder aufmerksam noch objektiv, sondern schnell und oberflächlich.

  13. Der dritte Absatz behauptet: "ist es geboten, auch einige in ihnen enthaltene doktrinäre Irrtümer hervorzuheben". Was sind das für doktrinäre Irrtümer? Wenn diese so wichtig sind, dann sollte der Artikel sie aufzeigen und widerlegen. Dennoch wird nur darauf hingewiesen, ohne diese zu nennen oder aufzuzählen.

  14. Vierter Absatz: "Unter anderem wird in zweideutiger Ausdrucksweise von den Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit gesprochen. Das geht so weit, daß die kennzeichnenden Namen und Funktionen der göttlichen Personen verwechselt werden". Da gibt es keine solche Verwechslung, da der Vater, der Sohn und der Heilige Geist Eins sind und der Eine Gott sind, nicht mehr. Vassula behandelt den Vater als "Abba" (Pappa, lieber Vater), wie Jesus Selbst uns gelehrt hat, als Er mit Seinem Vater sprach, eine Streitfrage, die die Pharisäer Seiner Zeit empörte. Und auf diese Weise spricht Vassula zum Ewigen Vater, Der sie während einer geraumen Weile das "Vater Unser"-Gebet lehrte. Sie behandelt den "Sohn" als Gott und älteren Bruder, vertraut Ihm wie einem Freund, und den Heiligen Geist, als die Liebe zwischen Ihnen, und die Inspiration ihrer Gedanken.

    Nun, falls jemand Irrtümer mit Inquisitions-Augen finden möchte, dann wird er Irrtümer in den Schriftene vieler Heiliger Kirchenväter finden. Und wenn er in böser Absicht handelt, könnte er sogar Irrtümer in der Heiligen Schrift finden. Zum Beispiel, wenn ein Satz, der von Unserem Herrn gesagt wurde, auf banale Art gelesen wird, wie: "Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu bringen", es könnte einfach interpretiert erachtet werden, als ein Lobpreis auf die Pyromanen. Oder wenn Er sagt: "Ich bin gekommen um die Schwiegermutter von der Schwiegertochter zu trennen", könnte dies Anlass sein für frevlerische und geschmacklose Witze.

    In demselben vierten Absatz heisst es weiter: "In chiliastischer Weise wird ein entscheidendes und glorreiches Eingreifen Gottes prophezeit, der im Begriff sei, auf Erden noch vor der endgültigen Ankunft Christi ein Zeitalter des Friedens und des allgemeinen Wohlergehens zu errichten". Der Ausdruck "In chiliastischer Weise" erscheint esoterisch und okkult. Und bei einem solchen Satz, der falsch oder verdreht gebraucht wird, könnte man in der Tat auf Ablehnung und Irrtum schließen. Doch: Vassula spricht nie in einer solchen 'chiliastischen Weise', dass die Person, die "objektiv und aufmerksam" liest, etwas derartiges ableiten könnte. Dieses Kommen des Christus in Herrlichkeit und Majestät ist ein Satz aus der Heiligen Schrift, was von vielen Doktoren der Kirche sorgfältig überprüft wurde.

    Weiter unten, in demselben Absatz wird angedeutet: "Im übrigen wird in nächster Zukunft eine Kirche erwartet, die eine Art pan-christlicher Gemeinschaft wäre im Gegensatz zur katholischen Lehre." Niemals wird in den Schriften von Vassula, von ihr eine pan-christliche Kirche erwähnt. Das ist eine schreckliche Interpretation des Wunsches Christi, "Eine Kirche" oder "Eine Herde unter Einem Hirten" zu bilden. Dies ist, was Vassula sagt, so wie es Unser Herr möchte, und nicht als eine Mischung verschiedener Kirchen, wie es ein solcher Artikel auslegt. Infolgedessen sagt der Autor des Artikels im "L'Osservatore Romano" Dinge, die Vassula nicht gesagt hat und interpretiert auf eine verdrehte Art ihre Schriften.

  15. " Die Tatsache, daß in den späteren Schriften der Ryden die obengenannten Irrtümer nicht mehr erscheinen, ist ein Zeichen dafür, daß es sich bei den angeblichen »himmlischen Botschaften« nur um die Frucht privater Meditationen handelt." Solche Fehler tauchen in keiner der Schriften Vassula's auf; Irrtümer, die der besagte Kritiker beharrlich zu finden versucht.

    "Im übrigen ruft Frau Ryden, die gewöhnlich an den Sakramenten der katholischen Kirche teilnimmt, obschon sie griechisch-orthodox ist, mancherorts in katholischer Umgebung nicht wenig Verwunderung hervor..." Was hat die Tatsache, dass sie als Griechisch-Orthodoxe geboren ist überhaupt mit dem zu tun? Sind die Sakramente der griechisch-orthodoxen Kirche nicht gültig und durch die katholische Kirche anerkannt?

    Weiter unten wird behauptet: "Sie scheint sich über jede kirchliche Jurisdiktion und jede kirchenrechtliche Regelung zu stellen" Dieser Ausdruck nennt man einen pharisäischen Skandal, eine verdrehte Interpretation, auf eine beinahe lächerliche Weise.

    Weiter heisst es: "und verursacht faktisch eine ökumenische Unordnung, die bei nicht wenigen Autoritäten, Geistlichen und Gläubigen ihrer eigenen Kirche Mißfallen hervorruft, da sie sich außerhalb der Disziplin dieser Kirche stellt.." Es ist logisch, dass Vassula einige orthodoxe Kleriker ärgert, "indem sie auf die offene Wunde drückt", da Unser Herr ihnen sagt, dass sie Petrus gehorchen müssen, das heisst dem Papst, und dass ein solcher Petrus nun Johannes Paul II. heisst. Unser Herr sagte Vassula, dass sie gerade den größten Schwierigkeiten seitens der orthodoxen kirchlichen Autoritäten begegnen würde, da sie dem Papst als dem unumschränkten Pontifex nicht gehorchen wollen.

  16. Im sechsten Abschnitt heisst es: "In Anbetracht dessen, daß, trotz einiger positiver Aspekte, die Aktivitäten von Vassula Ryden sich negativ auswirken, ersucht diese Kongregation, daß die Bischöfe einschreiten". Dies ist ein Antrag oder ein Bittgesuch, nicht eine Anordnung oder ein Befehl.

    Es geht weiter: ihre Gläubigen angemessen informieren..." Informieren, erklären, so dass es keinen Irrtum über ihre eigene Fehlinterpretation gibt, so wie es bei allen Privatoffenbarungen oder Bewegungen in der Kirche geschieht. (Zum Beispiel die charismatische Erneuerung, die Schönstatt-Bewegung, Cevex usw.). Außerdem, "angemessen" bedeutet auf eine vorsichtige, kluge und reife Art und Weise.

    Der Verfasser fährt fort: "und in ihren Diözesen keine Ausbreitung der Ryden´schen Ideen gestatten". Das bezieht sich auf die Verbreitung ihrer falsch bewerteten Idee, wie es auch jede Bewegung oder Privatoffenbarung trifft.

  17. "Sie fordert schließlich alle Gläubigen auf, die Schriften und die Interventionen von Frau Vassula Ryden nicht als übernatürlich zu betrachten". Und wenn diese aber übernatürlich sind, wie wir glauben, dass sie es sind - was für ein Recht haben sie dann, etwas zu 'dogmatisieren', was immer noch im Prozess der Überprüfung ist? Und was von großen und soliden Theologen der katholischen Kirche respektiert und meditiert wird einschließlich Kardinal Ratzinger, dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, und Papst Johannes Paul II. selbst?

  18. Ferner sagt der Artikel aus: und den Glauben, den der Herr der Kirche anvertraut hat, rein zu bewahren. ". Wir alle wollen das.

Somit ist die Folgerung offensichtlich. Da ist kein Verbot, diese Schriften zu lesen; hingegen müssen wir umsichtig sein, und sie mit der gebührenden Klugheit analysieren, und vorher den Heiligen Geist anrufen, damit Er unseren Verstand erleuchtet und unseren Willen ermutigt, immer den Willen Gottes zu tun.

Father Miguel Contardo SJ
Chile
Januar 1996

 
Zeugnisse
Standpunkt der Kirche
    Modifikationen durch die Kongregation für die Glaubenslehre (2005)
    Der Patriarch von Alexandrien und Ganz Afrika, Theodoros II.
    Kardinal Sfeir
    Kardinal Franjo Kuharic
    Kardinal Telesphore P. Toppo, Erzbischof von Ranchi
    Erzbischof Vincent Concessao, Erzbischof von Neu-Delhi, Indien
    Erzbischof Frane Franic
    Erzbischof David Sahagian
    Erzbischof Seraphim
    Bischof Anil Joseph Thomas Couto
    Bishof Jeremiah, Ukrainisch-Orthodoxe Kirche, Südamerika
    Rev. Riah Abu El-Assal, anglikanischer Bischof in Jerusalem
    Bischof Felix Toppo SJ
    Bischof Karl Sigurbjörnsson
    Bischof Theofylaktos' Willkommens-Gruß
    Bischof Georges Kahhale
    Kanonischer Pfarrer Dr. Gavin Ashenden
    Pater Ion Bria Professor in Orthodoxer Theologie
    Antwort auf den Brief von Kardinal Levada vom Januar 2007
    Papst Johannes Paul II
    Weitere Kommentare zur Kongregation für die Glaubenslehre
        Kanonisches Gesetz
        "Touched by the Spirit of God II": Vassula und die Kongregation für die Glaubenslehre
        P. Robert Hughes
        P. Guido Sommavilla
        Fr. Christian Curty
        Fr. Miguel Contardo SJ
    Internationale Bibliographie
    Vassula's weltweite Gebetstreffen
    Karitative Taten der Nächstenliebe
    Ökumene & Spiritualität
    Das Rätsel Vassula
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Information betreffend dem Standpunkt der Kirche über die Wahres Leben in Gott - Spiritualität
 

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