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Das Nahen Meines Engels (Fortsetzung)

Die Wüste und die dann folgende totale Selbstübergabe

"Darum will ich sie verlocken und herausführen aus der Wildnis und zu ihrem Herzen sprechen"(Hos 2, 16)

Nun wollte Gott, daß ich mich Ihm völlig übergab. Er wollte mich mit Sich vereinigen und ganz Sein machen. Er wollte mich formen und umwandeln. Ich aber wollte mich nicht Seinem Wunsch entsprechend aushändigen, und so hatte ich eine weitere Läuterung für meine totale Selbstübergabe an Gott zu erleiden, damit ich erst einmal Frieden mit Ihm schloß. Folgendes geschah: Ich rief Gott, und zu meinem Erstaunen erfolgte keine Antwort. Ich erschrak und schaute mich dann nach meinem Engel um, doch auch dieser war nicht auffindbar. Statt dessen spürte ich ein paar Seelen mich umgeben, die sich mir wie Bettler nahten. 1
Sie baten um meine Gebete, um Segnung und um Weihwasser. Ich ging sogleich zur Kirche und brachte für sie Weihwasser mit. Sie baten mich, es über sie zu sprengen, und das tat ich. Diese Geste zog noch mehr Seelen an, und unverzüglich hatte ich eine riesengroße Menge um mich. Zu meiner Überraschung schien es, sie von ihren Schmerzen zu befreien, und ihre Freude war groß. Einer unter ihnen bat mich, für ihn hie und da zu beten und ihm einfach nur einen Segen zu geben. Ich wußte nicht, wie, so hieß er mich, einfach nur ein Gebetlein zu sprechen und ihn zu segnen. Ich betete, wie er mich gebeten hatte, und segnete ihn. Er dankte mir voll Freude, und er selbst segnete mich dann auch. All das war mir noch neu, doch fühlte ich, daß sie Erleichterung empfanden und sich freuten. Ich nahm die Gelegenheit wahr, sie zu fragen, ob sie nicht wüßten, wo mein Engel ist, derjenige, den mein Herz schon zu lieben begonnen habe. Doch bekam ich keine Antwort.

Jeder Tag, der so in diesem Alleinsein verging, kam mir lang wie ein Jahr vor. Ich hielt Ausschau nach Frieden und konnte ihn nicht finden. Ich war von vielen Freunden und Leuten umgeben, doch fühlte ich mich nie so einsam und verlassen wie damals. Es kam mir vor, als ginge ich durch die Hölle. Oftmals schrie ich nach meinem Engel, er möge zurückkehren zu mir, aber nein – er war und blieb verschwunden. Meine Seele war wegen seiner Flucht völlig am Boden. Ich suchte nach ihm und fand ihn nicht, ich rief zu ihm, doch er antwortete nicht. Ich irrte drei Wochen lang in der Wüste umher, mehr tot als lebendig, bis ich es nicht länger ertragen konnte und in dieser schrecklichen Nacht, die meine Seele durchlitt, unter Tränen von ganzem Herzen und wie nie zuvor nach Jahwe rief: „Vater!! … wo bist Du? … Vater? … Warum hast Du mich verlassen? O Gott, nimm mich! Nimm mich und benütze mich, wie Du es wünschst! … Läutere mich so, daß Du mich brauchen kannst!“

Mit diesem durchdringenden Schrei, der aus den Tiefen meines Herzens kam, öffnete sich plötzlich der Himmel, und wie Donner erscholl die Stimme des Vaters gefühlvoll zu mir zurück: „Ich, Gott, liebe dich!“ Diese Worte waren wie Balsam auf die nicht geringen Wunden, die meine Seele empfangen hatte, und sie heilten auf der Stelle. Ich fühlte in jenen von Gott gesprochenen Worten Seine Unendliche Liebe.

Gleich nach diesen Worten der Liebe erschien es mir, als falle ich aus einem Tornado heraus in einen schönen, friedvollen Garten. Mein Engel erschien wieder, und mit großer Zartheit begann er, meine Wunden, die ich beim Durchqueren dieser endlosen Wüste bei Nacht empfangen hatte, zu verbinden.
Jahwe bat mich dann, die Bibel zu öffnen und zu lesen. Der erste Absatz, den ich las, rührte mich zu Tränen und offenbarte mir voll Erstaunen das Herz Gottes, denn ich las da in Exodus 22, 25-26 die folgenden Worte:

„Nimmst du von einem Mitbürger den Mantel zum Pfand, dann sollst du ihn bis Sonnenuntergang zurückgeben; denn es ist seine einzige Decke, der Mantel, mit dem er seinen bloßen Leib bedeckt. Worin soll er sonst schlafen? Wenn er zu mir schreit, höre ich es, denn ich habe Mitleid.“

Gott erklärte mir nicht sofort, was da in diesen drei Wochen aus Seinen eigenen besonderen Gründen heraus geschah, viel später erst, am 22. Dezember 1990, gab er mir dafür folgende Erklärung. Hier sind Seine eigenen Worte:

„… Mein Herz, ein Abgrund der Liebe, schrie nach dir. Du hattest Kummer über Kummer in Mein Herz gehäuft, Verrat über Verrat. Du rangst mit Mir, winzig kleines Geschöpf … doch Ich wußte, daß dein Herz kein geteiltes Herz ist, und daß, wenn Ich es einmal erobert hätte, es völlig Mein sein würde. Als ein Objekt deiner Zeit rangst du mit Mir, doch habe Ich dich in der Schlacht überwältigt und in den Staub gezogen und in die Wüste geführt, wo Ich dich ganz allein ließ.

Seit Anbeginn deiner Existenz hatte Ich dir einen Schutzengel beigegeben, um dich zu behüten, zu trösten, zu führen. Doch meine Weisheit befahl deinem Schutzengel, dich zu verlassen und dich der Wüste allein gegenüberstehen zu lassen. Ich sprach: ,Du sollst leben trotz deiner Nacktheit!‘ 2 Denn kein Mensch kann allein 3 überleben. Satan hätte dich ganz übernommen und dich umgebracht. Mein Befehl war auch ihm gegeben. Ich verbot ihm, dich anzurühren Dann erinnertest du dich in deinem Schrecken an Mich und schautest zum Himmel empor und suchtest Mich verzweifelt. Deine Klagen und Bitten durchbrachen plötzlich die tödliche Stille, die dich umgab, und deine erschreckten Schreie drangen durch die Himmel und erreichten das Ohr der Heiligen Dreifaltigkeit...

,Mein Kind!‘ Des Vaters Stimme erklang freudvoll durch alle Himmel. ,Ach, … 4 Ich werde sie jetzt Meine Wunden durchdringen lassen und sie Meinen Leib essen und Mein Blut trinken lassen. Ich werde sie Mir anvermählen, und sie wird die Meine für alle Ewigkeit Ich werde ihr die Liebe zeigen, die Ich für sie habe, und ihre Lippen von nun an nach Mir dürsten lassen, und ihr Herz wird zum Ruhekissen Meines Hauptes. Sie wird sich eifrig täglich Meiner Gerechtigkeit unterwerfen, und Ich werde sie zum Altar Meiner Liebe und Meiner Passion machen. Ich, und nur Ich werde ihre einzige Liebe und Passion sein, und Ich werde sie mit Meiner Botschaft zu den Enden der Erde senden, um ein unfrommes Volk zu besiegen, und sie zu einem Volk senden, das nicht ihr eigenes ist. Und freiwillig wird sie Mein Kreuz des Friedens und der Liebe tragen, den Kalvarienberg hinauf.‘ "

"Und Ich, der Heilige Geist, werde auf sie herabkommen, um ihr die Wahrheit und Unsere Tiefen 5 zu offenbaren. Ich werde die Welt durch sie daran erinnern, daß die größte aller Gaben die LIEBE ist.‘ "

" Wir 6 wollen sodann feiern! Alle Himmel sollen feiern!"

Gott schenkte mir eine Vision zum besseren Verständnis der Situation. Er ließ mich begreifen, warum Satan auf einmal so aggressiv mit mir umging. Solange ich nicht völlig bekehrt war, belästigte mich der Teufel nicht und war zufrieden. Er bewies mir gegenüber keinerlei Aggressivität. Doch im Augenblick wo er merkte, daß ich mich Gott zuwandte und er mich verlieren würde, attackierte er meine Seele.

Die Vision dazu war folgende: Ich sah mich in einem Raum stehen und am Boden eine Schlange kriechen (Satan). Sie schien mein Haustier zu sein. Doch als ich das Interesse an ihr verlor, hörte ich auf, sie zu füttern. Hungrig kam sie verwundert aus ihrer Höhle gekrochen auf der Suche nach Nahrung. Ich beobachtete sie, wie sie auf ihren Futterplatz zukroch und nur ein paar Trauben vorfand. Die Schlange verschlang diese, war aber noch nicht zufrieden, wie es schien. So kroch sie zur Küche hin, auf der Suche nach weiterer Nahrung. Inzwischen begann sie zu merken, daß ich meine Haltung ihr gegenüber verändert hatte und ihr feindlich statt freundlich gesinnt war. So wußte ich, sie würde mich jetzt zu töten versuchen. Ich fürchtete mich, doch gerade da erschien mein Schutzengel und fragte mich, ob ich irgendwelche Probleme habe. Ich berichtete ihm von der Schlange. Er sagte, er würde Sorge tragen. Ich zögerte, ob ich mitkämpfen solle oder nicht, und beschloß dann, mich meinem Engel anzuschließen und mitzuwirken. Mein Engel nahm einen Besen und öffnete eine Tür nach draußen, ging dann zur Schlange und scheuchte sie weg, verschloß dann fest die Tür, und wir schauten vom Fenster aus gemeinsam, wie die Schlange reagierte. Sie war erschrocken und geriet in Panik. Wir sahen sie auf die Tür zukriechen, diese aber war fest verschlossen. Sie glitt die Treppe hinab und auf die Straße hinaus. In derselben Minute, als sie hinausglitt, verwandelte sie sich in eine riesige, häßliche Kröte und dann in einen bösen Geist. Es wurde Alarm gegeben, und die Leute draußen fingen sie und hängten sie auf.


1 Als Teenager pflegte ich mit den Augen meiner Seele viele Seelen um mich her zu sehen. Alsdann sagte ich mir: „Aha, da sind wieder die Verstorbenen!“ Sie erfüllten den Raum, in dem ich war. Sie schienen nahe beieinander auf dem Fußboden zu sitzen. Ich spürte, daß sie meine Gegenwart genossen. Sie schienen alle gleich – ohne Haare und gräulich im Aussehen. Ihr ganzes Wesen war wie graue Asche. Sie machten keinerlei Geräusch und schienen mich tatsächlich nicht stören zu wollen. Diese Szene ereignete sich während mehrerer Jahre immer wieder. Später erklärte mir Jesus all das. Er sagte, diese Seelen warteten auf meine Gebete, wenn ich einmal bekehrt sein würde.
2 Ich wurde „nackt“ in dem Augenblick, wo mir mein Schutzengel und der ganze Himmel den Rücken gekehrt hatten.
3 verlassen vom Himmel
4 Es sprach jetzt der Sohn.
5 der Heiligen Dreifaltigkeit
6 die Heilige Dreifaltigkeit srach

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