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Süd Amerika - WLIG-Einkehrtage und Evangelisation in Brasilien

31. März – 6. April 2008

Dieser Bericht stellt die "Das Wahre Leben in Gott" (WLIG) – Einkehrtage in Balneario Camboriu in Brasilien vor. Zweihundertfünfzig Leute, einschließlich Erzbischöfe, Bischöfe, Priester und Laien, die die WLIG-Botschaften (Botschaften, die Gott den Leuten seit 1985 durch Vassula Rydén gibt) lesen und daran glauben (dass Gott dadurch spricht), kamen zusammen um gemeinsam zu beten, die Heilige Messe und Liturgien um einen Altar herum zu feiern, und Vassula über das WLIG sprechen zu hören. Es gab auch mehrere andere Predigten und Zeugnisse von Klerikern und Laien, während dieser Einkehrtage; diese zeigten die Früchte der Botschaften auf, nicht nur durch persönliche Bekehrungen, sondern auch durch die (gemeinsam betriebenen) Werke der Nächstenliebe, wie die Beth Miriams, welches Häuser der Nächstenliebe sind und den Armen und Bedürftigen zu Essen geben.

Die Reise nach Brasilien

Ich traf Vassula auf dem Athener Flughafen, um gemeinsam mit ihr nach Brasilien zu reisen. Unser erster Flug ging nach Zürich – und der nächste nach Sao Paulo, und der dauerte 12 Stunden und kam am nächsten Tag um ca. 9 Uhr morgens an. Da trafen wir Marina und Fr. Teofilo, die auch an den Einkehrtagen teilnehmen werden. Marina hat die WLIG-Botschaften in das Portugiesische übersetzt und Fr. Teofilo kennt Vassula und die Botschaften seit vielen Jahren. Nun waren wir eine 'Vierergruppe' und wir waren alle bereit, den Flug von Sao Paulo nach Florianopolis zu nehmen, der weniger wie zwei Stunden dauern würde und uns in die Nähe des Ortes bringen würde, an dem die Einkehrtage stattfinden. Als wir ankamen, warteten Isabel und Marcelo dort, um Vassula und uns alle willkommen zu heißen. Dann fuhren wir, in ihren Autos, nach Balneario Camboriu, wo die Einkehrtage stattfinden. Der Tag war sonnig und die 40minütige Fahrt vom Flughafen ins Hotel führte durch exotisch-grüne Orte und durch schöne Küstengebiete. Beim Eingang zum Hotel warteten Leute, um Vassula Blumen zu überreichen und uns alle herzlich zu empfangen. Ich staunte über die Tatsache, dass wir, nach 16 Stunden im Flugzeug und mehreren Stunden Wartezeit auf den verschiedenen Flughäfen, nun in Balneario Camboriu waren, einem wunderschönen Ort in Brasilien – während einer ruhigen Jahreszeit (Herbst) – um an den Südamerikanischen WLIG-Einkehrtagen teilzunehmen.

Die Einkehrtage in Balneario Camboriu

Am ersten Tag im Hotel, hatten wir die Gelegenheit mit Freunden zusammen zu kommen und neue Leute kennen zu lernen. Nach dem Mittagessen gingen wir alle in den Konferenzraum, in dem der Erzbischof Kissag Mouradian (der Primas der Apostolischen Armenischen Kirche von Argentinien und Chile) eine Rede über die Armenische Apostolische Kirche und Jugend hielt.

Bild 1 Erzbischof Kissag Mouradian spricht über die Armenische Apostolische Kirche und die Jugend

Danach gaben Priester und Laien Zeugnis darüber, wie die Botschaften sie näher zu Gott führten und ihr Leben verändert hatten. Der nächste Tag begann mit der Heiligen Messe, bei der Bischof Terra Hauptzelebrant war. Alle anwesenden Christen wurden eingeladen die Heilige Kommunion zu empfangen.

Bild 2 Bischof Terra (in der Mitte) während der Feier der Heiligen Messe

Nach dem Frühstück gingen wir in den Konferenzraum, um eine Predigt von Fr. Teofilo Rodriguez, einem katholischen Priester aus Panama, zu hören. Seine Rede liess uns über die Notwendigkeit nachdenken, dem Heiligen Geist gegenüber offen zu sein. Einige der Ausdrücke, die er benutzte waren:

"Jetzt ist die Zeit da für uns, um im Heiligen Geist voranzuschreiten, damit wir zusammen voranschreiten können und unsere Ängste und Zweifel überwinden können. " Und : "Lasst jeglichen Stolz und die Sehnsucht beiseite, wichtiger als die anderen zu sein" und "Christus ist nicht 'geteilt', wir sind es die Spaltungen schaffen".

Bild 3 Fr. Teofilo Rodriguez, katholischer Priester aus Panama

Nach der Rede von Fr. Teofilo war Zeit für persönliche Betrachtung, gefolgt von einer Zeit der Anbetung. Friede, Heiterkeit und Gelassenheit, Liebe und Versöhnung , sind einige der starken Erfahrungen, die jemand während dieser Zeit (der Anbetung) erfährt, ich würde vielmehr sagen: Welche die Gegenwart Gottes ausdrücken. Die nächste Rede wurde von Vassula gegeben; sie sprach über die Botschaften, und wie man ein Wahres Leben in Gott führt.

Bild 4 Vassula spricht über das Wahre Leben in Gott

Bild 5 Kleriker und Laien während der Rede von Vassula

Bild 6 Laien, die sich die Rede Vassula’s anhören

Bild 7 Bischöfe, Priester und Laien, die bei der Rede von Vassula zugegen sind

Nach ihrer Rede war wiederum Zeit für persönliche Betrachtung und Gebet. Dennoch kamen in der Zwischenzeit weiterhin verschiedene Leute ins Hotel, um Vassula zu treffen. Ich erinnere mich an diesen Priester (über 80 Jahre alt), der krank war und kam, um Vassula zu sehen und sie zu bitten, über ihm zu beten. Nach einiger Zeit gingen wir zurück zum Konferenzraum zur Anbetung: Wiederum waren die Gefühle und die Ergriffenheit die hervorkamen, nichts anderes als der Beweis, dass wir zu Gott gehören, seine Kinder sind, und wenn wir Gott kennenlernen, ist es nicht schwierig, Ihn zu lieben!

Nach der Anbetung stellte Nick McBride, ein Anwalt, die WLIG-Stiftung vor; sprach über die Stiftung und die Beweggründe für deren Gründung. Die Leute, die an verschiedenen WLIG-Projekten (Beth Miriams, Evangelisation mittels den Botschaften, usw.) beteiligt sind, hatten die Gelegenheit Fragen zu stellen und zu verstehen, wie die Stiftung ihnen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit helfen kann. Vassula sprach auch zu diesem Thema und erklärte, dass die Stiftung gegründet wurde, um die Verwaltungsarbeit, die im WLIG anfällt, von ihren Schultern zu nehmen, und ihr so mehr Zeit für die Botschaften zur Verfügung steht. In der Tat, kann man Botschaften finden (zum Beispiel jede vom 2. Februar 1993 und 2. März 1995), in denen Gott Vassula darum bittet, sich von der Verwaltungsarbeit zu entlasten, um mehr Zeit für Seine Hymne der Liebe, des Friedens und der Einheit (die Botschaften) zu haben.

Bild 8 Vassula und Nick stellen einige Themen betreffend WLIG-Stiftung vor

Nach der Präsentation der Stiftung folgten Zeugnisse verschiedener Leute und Präsentationen von Beth Miriams (BM) in Brasilien. Freiwillige Helfer, die ihre Freizeit aufopfern und Beth Miriams betreiben, zeigten Bilder und liessen uns teilhaben an ihren Erzählungen und Erfahrungen aus dem BM, dem Essen austeilen, an der Lehrtätigkeit und über die tägliche Betreuung von Kindern und älteren Leuten.

Der nächste Tag begann um 7.30 Uhr morgens mit dem Rosenkranzgebet. Dann frühstückten wir gemeinsam und danach gingen wir in die Busse, um die wunderschönen Orte auf Balneario Camboriu auszukundschaften.

Bild 9 Vassula unter den Leuten

In Balneario Camboriu gibt es eine Statue von Jesus, die 'Christo Luz' (Licht Christi) genannt wird, die ähnlich aussieht wie eine Statue in Rio, jedoch kleiner ist und zu Füßen Jesu liegt eine kleine Stadt. Nach dem wir ins Hotel zurückgekehrt waren, rief uns ein lokaler TV-Kanal an, der "Rede Record" heißt, und sie interviewten Vassula für die lokalen Abendnachrichten. Sie stellten Fragen über die Botschaften, und auch, weshalb Gott in unseren Zeiten eingreift.

Bild 10 Vassula wird von der Journalistin vom TV-Kanal Rede Record interviewt, Marina (in der Mitte) ist die Übersetzerin.

Nach dem Interview mit Vassula, besuchten einige von uns (ca. sieben Leute) das Kloster "Carmelo Santa Teresa", welches etwa 20 Minuten Wegstrecke vom Hotel entfernt ist. Alle Schwestern empfingen Vassula in der Kirche mit Liedern – was für ein wunderschöner Chor!

Bild 11 Vassula im Carmelo Santa Teresa - Kloster

Vassula verbrachte über eine halbe Stunde im Gespräch mit ihnen und beantwortete Fragen über die Botschaften. Am Ende wurde sie gebeten, jede von ihnen zu segnen; was sie dann auch mit ihrem Kruzifix tat.

Bild 12 Vassula segnet mit ihrem Kruzifix

Die Schwestern baten auch darum, Vassula’s rechte Hand zu küssen; die Hand die Gott zum Schreiben der Botschaften benützt. Für einen Augenblick, so bemerkte ich, wurde Vassula (aus Bescheidenheit) ein wenig zurückhaltend, aber dann streckte sie ihre rechte Hand aus, und all die Schwestern beugten sich über ihre Hand und küssten sie.

Bild 13 Kuss auf Vassula’s Hand

Es war ein ergreifender Augenblick, und wir alle, die zugegen waren, konnten die Liebe betrachten, die diese Schwestern Vassula entgegenbringen; Vassula, die Botin, die Gott erwählt hat, um Seine Hymne der Liebe, des Friedens und der Versöhnung der ganzen Menschheit zu überbringen. Ganz am Schluss dankten sie Vassula wiederum und gaben ihr Geschenke. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich viele Einheimische in der Kirche versammelt und baten Vassula auch sie zu segnen, was sie dann auch mit ihrem Kruzifix tat.

Bild 14 Vassula segnet Einheimische im Kloster Carmelo Santa Teresa

Es war etwa 18 Uhr und wir entschieden uns, im Kloster zu bleiben und die heilige Abendmesse zu besuchen. Nachher gingen wir schnell zurück ins Hotel, um an der orthodoxen Göttlichen Liturgie teilzunehmen, die vom Ukrainisch-Orthodoxen Bischof Jeremias, mit den Priestern Fr. Nicolas und Fr. Dimitrios gefeiert wurde.

Bild 15 Vorbereitung auf die Ukrainisch Orthodoxe Göttliche Liturgie

Bild 16 Feier der Ukrainisch Orthodoxen Göttlichen Liturgie

Es war eine schöne Feier mit vielen Liedern und viel Weihrauch! Alle Teilnehmer (etwa zweihundertfünfzig Leute, einschließlich dem Klerus) empfingen die Heilige Kommunion.

Der nächste Tag begann, wie üblich, mit der Heiligen Frühmesse, anschließend frühstückten wir – und dann kam die Rede von Vassula mit dem Thema "Innig Vertraute Einheit mit Gott". Nach ihrem Vortrag gab es eine Zeit für persönliche Betrachtung und das Rosenkranzgebet. Als nächstes, nach dem Mittagessen, gab es die Rede von Fr. Teofilos, in der er über die Liebe und die Einheit unter den Christen sprach. Während seiner Predigt betonte er die Brüderlichkeit zwischen den christlichen Kirchen. Er zog den Vergleich mit der am vorherigen Tag stattgefundenen Ukrainisch-Orthodoxen Göttlichen Liturgie heran, den Zeitpunkt, als die Heilige Kommunion ausgegangen war, bevor Sie alle Leute empfangen hatten. Zwei katholische Priester gingen zur kleinen Kapelle des Hotels (in dieser Kapelle gab es dort jede Nacht Anbetung), und brachten bereits konsekrierte Hostien, um sie den übrigen Leuten zu geben. Dies zeigte uns, dass der Leib und das Blut Christi EINS ist – für alle Christen! Nach seiner Predigt gab es für etwa 20 Minuten persönliche Betrachtung und das Tagesprogramm wurde mit einem Heilungs-Dienst von Vassula und Fr. Teofilo abgeschlossen.

Vassula in Curitiba

Fünf Tage waren bereits vergangen und die Zeit, Balneario Camboriu zu verlassen und nach Curitiba weiter zu reisen, rückte näher. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, brachen Vassula, Marina, Jacqueline, Marcelo und ich zu unserer zweieinhalbstündigen Fahrt nach Curitiba auf. Der Grund für unsere Reise dorthin ist, dass Bischof Jeremias (der auch an den Einkehrtagen teilnahm) in Curitiba lebt und Vassula eingeladen hatte, zu der ukrainischen Gemeinde dort zu sprechen. Am ersten Abend trafen wir Bischof Jeremias in unserem Hotel und wir gingen alle gemeinsam zur Katholisch Ukrainischen Kirche, für die Heilige Messe. Es gibt Brüderlichkeit zwischen den zwei Kirchen – und dies ist ein gutes Beispiel für alle. Nach der Messe wurden wir eingeladen, zum Gemeindesaal herüber zu gehen und dort mit den Klerikern und mit ca. einhundert Leuten (Schwestern und Laien), die auch dort waren und bei der Messe zugegen gewesen waren, das Abendessen einzunehmen. Das Abendessen ist ein Geschenk der Kirche – sie laden dazu jedes Jahr nach Ostern ein. Ja, in der Tat, die katholische Kirche hat Ostern bereits gefeiert, und die Orthodoxe noch nicht! Der eine Tag, an dem früher die ganze Christenheit in der ganzen Welt Ostern, das sich auf den Tod und die Auferstehung Unseres Herrn Jesus Christus bezieht, gefeiert hatte. Doch, feiern wir Christen nicht gemeinsam Ostern!

Der nächste Tag in Curutiba war ein strahlend schöner Sonntag. Wir verliessen das Hotel um 9.30 um zur Ukrainisch-Orthodoxen Kathedrale St. Demetrius zu gehen, in der Bischof Jeremias und seine Gemeinde uns ein herzliches Willkomm! entgegenbrachte und Vassula Blumen geschenkt bekam. Ein besonderer Chor war für die Göttliche Liturgie zusammengekommen; Die Göttliche Liturgie wurde von Bischof Jeremias zelebriert, gemeinsam mit vier weiteren Priestern, zwei orthodoxen und zwei katholischen. Wir waren alle sehr tief bewegt, die fünf um einen einzigen Altar herum vereint zu sehen. Am Ende der Liturgie, las die Sekretärin der Kathedrale einen Willkommens-Gruß an Vassula vor und nachdem sie einige Fotos gemacht hatte, lud uns dann Bischof Jeremias in sein Haus ein, welches gleich neben der Kathedrale steht.

Bild 17 Die Sekretärin der Kathedrale liest den Willkommens-Gruß an Vassula vor

Um ca. 2 Uhr nachmittags verliessen wir das Restaurant, in dem wir zu Mittag gegessen hatten und gingen herüber zum ukrainischen Gemeindesaal, wo Vassula über das WLIG sprechen würde. Es waren etwa 200 Leute da (einschließlich Klerikern, Nonnen und Laien) und ein ukrainischer Folklore-Chor. Nach ihrem herzlichen Empfang, dankte Vassula ihnen und sprach über die Botschaften, wie alles begonnen hatte, um was es bei den Botschaften geht und weshalb Gott in unseren Tagen spricht und eingreift. Sie sprach auch über die innige Vertrautheit mit Gott, über Einheit und Versöhnung. Die Rede dauerte etwa eine Stunde; Maria übersetzte ins Portugiesische.

Bild 18 Vassula spricht zum ukrainischen Volk in Curitiba

Bild 19 Etwa zweihundert Leute waren beim Vortrag Vassula's in Curitiba zugegen

Nach der Rede tanzte die ukrainische Folklore-Tanzgruppe auf der Bühne eine sehr beeindruckende Aufführung und am Ende dankte Bischof Jeremias Vassula, dass sie einmal mehr nach Curitiba gekommen war. Neben der Begeisterung, die die Leute hatten und die Vassula sehen und mit ihr sprechen wollten; gab es einen alten Mann, der nahe zu ihr hinging und sagte, dass es einen Augenblick gab, an dem er während der Rede einen süßen Wohlgeruch wahrgenommen hatte.

Am nächsten Morgen kamen Bischof Jeremias und seine Sekretärin mit ihren Autos zu unserem Hotel, um uns zum Flughafen zu bringen. Es war Zeit, um uns von unseren Freunden in Curitiba zu verabschieden und unsere Rückreise nach Griechenland anzutreten.

Schlussfolgerung

Gott hab uns die Gnade und die Gelegenheit mit Vassula an den südamerikanischen WLIG-Einkehrtagen in Balneario Camboriu, in Brasilien, zu sein. Es waren zweihundertfünfzig Personen, einschließlich Erzbischöfen, Bischöfen, Priestern und Laien, die an diesen Einkehrtagen teilnahmen. Die Heilige Messe und die Göttlichen Liturgien wurden von allen Christen, rings um einen Altar gefeiert – und die Anbetung Gottes wurde täglich und in der Nacht (in einer Kapelle) abgehalten. Vassula sprach über die Botschaften und darüber, dass Leute ein Wahres Leben in Gott führen sollten, durch Einheit, Demut, innige Vertrautheit mit Gott, und Liebe. Es gab kraftvolle Predigten vom Klerus, die uns über die Notwendigkeit nachdenken liessen, unsere Herzen dem Heiligen Geist zu öffnen. Zeugnisse von Laien zeigten auf, wie sehr die Botschaften ihr christliches Leben bereichert haben, und die Präsentationen liessen uns die Früchte des gemeinsamen Wirkens in der Nächstenliebe erkennen, wie es die Beth Miriams sind.

In Christus,
Pavlos