ZURÜCK ZUR HAUPTSEITE:http://www.tlig.org/de/mission/reports/2005/0528-29/0529-29pg2/FONT SIZE: NORMAL - LARGE

Deutsch » Mission » Berichte/Reiseberichte über Gebetstreffen Vassula's » 2005 - Berichte » Vassulas Reise ins Heilige Land » Vassulas Reise ins Heilige Land – Seite 2 »

 

Nachdem wir Nazareth verlassen hatten, waren wir auf dem Weg nach Jerusalem. Wir machten im Kloster und Hospiz von „Unserer Lieben Frau“ gegenüber dem Jaffa-Tor Quartier. Von Bischof Riad waren wir zu einer weiteren Abschlußfeier, diesmal in der St.Georgs-Schule in Jerusalem, eingeladen worden. Er hatte für uns Sonderplätze in der vordersten Reihe reservieren lassen. Es war ein schöner Tag, und die arabische Musik, die gespielt wurde, klang sehr bewegend.

Als Bischof Riad seine Ansprache an die vornehmen Gäste begann, wandte er sich auch an Vassula und hieß sie als „Schwester Vassula“ willkommen. Es waren viele Vertreter verschiedener christlicher Konfessionen anwesend, und auch Moslems, da sowohl Christen als auch Moslems diese Schule besuchen.

Right Reverand Riah and Vassula at the graduation in Jerusalem
Erzbischof Riad und Vassula bei der Abschlußfeier in Jerusalem

Wir beendeten diesen Tag mit unserem Treffen mit Rabbi Alon Goshen-Gottstein, dem Rektor des interreligiösen Elias-Instituts. Er verbrachte einige Stunden im Gespräch mit Vassula im Hospiz von Unserer Lieben Frau. Sie sprachen über Vassulas Schutzengel Daniel, ICH BIN, die Vertrautheit von Gott Vater, Satan, die Einheit, Prophezeiungen und den Patriarchen Bartholomäus. Der Rabbi hörte Vassula mit großem Interesse zu. Er fragte sie nach anderen echten (Mystikern). Ich beobachtete die beiden, und es schien so, als ob sie bereits vertraut miteinander seien. Er schien sich sehr wohl zu fühlen, und es war amüsant zu beobachten, wie sie zuweilen miteinander scherzten.

Vassula and Rabbi Alon Goshen-Gottstein, Ph.D in Jerusalem
Vassula und Ph.D. Rabbi Alon Goshen-Gottstein in Jerusalem

Montag, der 30. Mai war ein Marathon-Tag voller Termine. Vassula wurde zum Mittagessen in Bethlehem (das heißt: Haus des Brotes) bei den Schwestern Emmanuels eingeladen. Wir überquerten die Grenze von Jerusalem nach Bethlehem zu Fuß, denn am Checkpoint kam das Auto nicht durch. Wir zeigten unsere Pässe, und die Wachen ließen uns durchgehen. Es war seltsam, an der Mauer entlang, die gebaut worden war, über die Grenze zu gehen. Wir hatten ein sehr starkes Gefühl von Trennung. Niemand kann sich die Höhe der Mauer vorstellen, wenn man nicht selbst davor steht.

Wall in Bethlehem
Die Mauer in Bethlehem
Vassula with the Sisters Emmanuel in Bethlehem
Vassula mit den Schwestern Emmanuels in Bethlehem